Kumulative Dissertation Fu Berlin Psychologie

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Promovieren an der Freien Universität Berlin
Doctorate at Freie Universität Berlin

Informationen zur Promotion am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie

Studentinnen und Studenten sowie Absolventinnen und Absolventen, die sich für eine Promotion am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität Berlin interessieren, finden auf dieser Seite allgemeine Hinweise zum Ablauf des Promotionsverfahrens entsprechend den Regelungen der Gemeinsamen Promotionsordnung zum Dr. phil./Ph. D. der Freien Universität Berlin (Amtsblatt /2008 vom 2. Dezember 2008) und der Promotionsordnung zum Dr. rer. nat./Ph.D. der Freien Universität Berlin (Amtsblatt /2016 vom 8. August 2016).

  • Zulassung zur Promotion
  • Gestaltung des Arbeitsplans und Ablauf des Promotionsverfahrens
  • Eröffnung des Promotionsverfahrens
  • Auslage der Dissertation
  • Disputation
  • Veröffentlichungs- und Ablieferungspflicht
  • Hinweise und Formulare

Zulassung zur Promotion

Am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie besteht die Wahl zwischen zwei mit der Promotion verbundenen Titeln: Dr. rer. nat. und Dr. phil.. Beide können sowohl im Fach Psychologie als auch im Fach Erziehungswissenschaft erworben werden. Maßgeblich für die Entscheidung des Promotonsausschusses, in welchem Fall und nach welcher der beiden Ordnungen die Antragstellerin oder der Antragsteller zur Promotion zugelasen wird, ist die Einschlägigkeit des Promotionsvorhabens in inhaltlicher und / oder methodischer Hinsicht.

Liegen die Zulassungsvoraussetzungen zur Promotion gemäß § 3 der jeweiligen Ordnung vor und hat sich ein/e prüfungsberechtigte/r Betreuer/in dem gewählten Dissertationsthema angenommen, kann im Prüfungsbüro ein Antrag auf Zulassung zur Promotion gestellt werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Antrag erst dann bearbeitet wird, wenn dieser vollständig ausgefüllt ist und alle Unterlagen beigefügt sind. Bei Vorlage eines deutschen Studienabschlusses beträgt die Bearbeitungszeit ca. vier Wochen, bei einem ausländischen Studienabschluss ca. drei Monate. Sie sollten diese Zeiträume berücksichtigen und Ihren Antrag daher rechtzeitig einreichen.

Der Antrag auf Zulassung zur Promotion wird zusammen mit
einem Exemplar
 des Arbeitsplans (einseitig bedruckt) im Prüfungsbüro (Raum KL 24/226, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin) eingereicht. Auch der Betreuer sollte ein Exemplar des Arbeitsplans erhalten. Der Umfang sollte 8 Seiten nicht unter- und 16 Seiten nicht überschreiten. Dem Arbeitsplan wird ein kurze Zusammenfassung vorangestellt.

Der Antrag auf Zulassung zur Promotion wird vom Prüfungsbüro an den Promotionsausschuss weitergeleitet, der über die Zulassung des Antragstellers/der Antragstellerin entscheidet. Sofern Ihnen ein Zulassungsbescheid zugeht und Sie bisher nicht Mitglied der Freien Universität waren, müssen Sie sich innerhalb der im Bescheid genannten Frist als Studierender zur Promotion immatrikulieren. Die Zulassung erfolgt für einen Zeitraum von vier Jahren.

Bitte informieren Sie sich bei Ihrem/Ihrer Betreuer/Betreuerin frühzeitig auch darüber, ob Sie die für eine Promotion in Ihrem Fach erforderlichen Fremdsprachenvoraussetzungen gemäß der Fremdsprachenordnung erfüllen.

Planen Sie eine Promotion nach dem Cotutelle Promotionsverfahren, gehen Sie bitte für eine erste Beratung - noch vor der Antragstellung im Prüfungsbüro - zu Herrn Markus Edler (Dahlem Research School).

Gestaltung des Arbeitsplans und Ablauf des Promotionsverfahrens

Die Zulassung zum Promotionsverfahren setzt u.a. voraus, dass ein Arbeitsplan vorgelegt wird und ein(e) Professor(in) oder habilitierte(r) Wissenschaftler(in) sich gegenüber dem Prüfungsausschuss zur Betreuung der Dissertation bereit erklärt.

Zum Verfahren:

Der Kandidat legt mit dem Antrag auf Zulassung zum Promotionsverfahren dem Prüfungsausschuss die Betreuererklärung und den Arbeitsplan vor. Der Prüfungsausschuss berät dann darüber, ob der Arbeitsplan erkennen lässt, dass die Bearbeitung den üblichen wissenschaftlichen Ansprüchen genügt. Dabei versucht der Ausschuss, ohne der Betreuung und Begutachtung vorgreifen zu wollen, schon frühzeitig Hinweise auf mögliche Probleme zu geben. Es entspricht daher der Beratungsfunktion des Ausschusses, wenn Arbeitspläne mit der Bitte um Revision zurückgereicht werden.

Folgende Gliederung wird für die Gestaltung von Arbeitsplänen empfohlen:

  1. Arbeitstitel, Adresse, Datum
  2. Dem Arbeitsplan wir ein kurzes Abstract vorangestellt.
  3. Inhaltsverzeichnis
  4. Stand der internationalen Forschung zum gewählten Thema
  5. Eigene Forschungshypothesen
  6. Methodik (z.B. bei empirischen Arbeiten: Stichprobe, Instrumentarium, Versuchsplan, Datenanalyse, Verfahren)
  7. Zeitplan für die einzelnen Arbeitsschritte
  8. Literaturverzeichnis

Eröffnung des Promotionsverfahrens - Abgabe der Dissertation

Nach Fertigstellung Ihrer Dissertation geben Sie diese zusammen mit dem Formular über die Zusammensetzung der Promotionskommission im Prüfungsbüro ab.

Die Dissertation ist in sechs maschinengeschriebenen Exemplaren einzureichen (Parallel dazu schicken Sie bitte eine pdf-Version an meine Mailadresse).Im Fachbereich verbleibt ein Exemplar, und die restlichen Exemplare übergibt der Promovend / die Promovendin den fünf Gutachtern/Mitgliedern. Daraufhin bestellt der Promotionsausschuss die Gutachter/innen für die Dissertation und die Promotionskommission. Die sechs einzureichenden Exemplare können sich in der Art ihrer Ausstattung und im Umfang unterscheiden, bspw. zwei hochwertige Exemplare (einseitig gedruckt, farbig) für die beiden Gutachter sowie vier einfacherer Exemplare (doppelseitig gedruckt, schwarz-weiß). Bitte achten Sie darauf, dass jedes Exemplar ein deutsches und englisches Abstract und eine unterschriebene Eigenständigkeitserklärung enthält!

Auslage der Dissertation

Nach Eingang beider Gutachten findet die Auslage der Dissertation mit den Notenvorschlägen für die Dauer von zwei Wochen (in der vorlesungsfreien Zeit vier Wochen) statt. Anschließend entscheidet die Promotionskommission über die Annahme, Ablehnung oder Rückgabe der Dissertation, die Zulassung der Doktorandin/des Doktoranden zur Disputation sowie über die Festsetzung des Prädikates der Dissertation.

Disputation

Richtlinien zur Disputation

Die/der Doktorand/in ist selbst für die Organisation der Disputation (Termin, Raum, tech. Eqiupment) verantwortlich. Sie/er legt den Termin im Einvernehmen mit den Mitgliedern der Kommission fest und teilt ihn dem Prüfungsbüro mit.

Vom Erstgutachter wird die Einladung zur Disputation zusammen mit den Gutachten an die Mitglieder der Promotionskommission verschickt (Sekretariat).

Das Promotionsbüro wird per E-Mail unter: promotion@ewi-psy.fu-berlin.de  informiert.

Hinweise zur Disputation

Disputationen werden in der Regel nur während der Vorlesungszeit durchgeführt. Der Disputationstermin muss mit den Mitgliedern der Promotionskommission abgesprochen werden. Zur Disputation lädt der/die Erstgutachter/in ein (Angabe von Tag, Zeit, Ort und Raum). Der/die Erstgutachter/in muss die Einladung und beide Gutachten an die Mitglieder der Promotionskommission verschicken.

Die Einladung ist an das Promotionsbüro zu mailen: promotion@ewi-psy.fu-berlin.de

 Im Anschluss an die Disputation wird diese durch die Promotionskommission bewertet und abschließend die Gesamtnote festgelegt. Die/der Doktorand/in erhält ein Zwischenzeugnis, das den Titel der Dissertation, die Einzelprädikate von Dissertation und Disputation sowie das Gesamtprädikat enthält. Dieses Zwischenzeugnis berechtigt nicht zum Führen des Doktorgrades. Das Führen des Titels Dr. des. ist entsprechend den Regelungen der geltenden Promotionsordnung ebenfalls nicht zulässig.

Veröffentlichungs- und Ablieferungspflicht

Gemäß § 13 der Gemeinsamen Promotionsordnung zum Dr. phil./Ph. D. der Freien Universität Berlin ist die Dissertation in angemessener Weise der wissenschaftlichen Öffentlichkeit durch Vervielfältigung und Verbreitung zugänglich zu machen. Vor der Drucklegung hat die Doktorandin/der Doktorand die Genehmigung der zu veröffentlichenden Textfassung einzuholen. Diese wird von der oder dem Vorsitzenden des Promotionsausschusses im Benehmen mit den Gutachterinnen/den Gutachtern erteilt. Die Veröffentlichung und Erfüllung der Ablieferungspflicht müssen innerhalb von zwei Jahren, gerechnet vom Termin der Disputation, erfolgen.

Mögliche Veröffentlichungsformen und Anzahl der abzugebenden Exemplare:
Fotodruck:                 35 gebundene Exemplare
Mikrofiches:               20 + 1 Masterfiche + 3 gebundene Fotodrucke
Verlagsausgabe:       3 Exemplare
Online-Dissertation:  elektron. Version + 2 gebundene Fotodrucke

Weiterführende Informationen unter:
http://www.fu-berlin.de/sites/ub/service/hss_abgabe/index.html

Die Promotionsurkunde wird erst nach der Mitteilung über die Erfüllung der Ablieferungspflicht ausgehändigt. Die Promotionsurkunde berechtigt zum Führen des Doktorgrads.

Wichtige Hinweise, Formulare, Anträge und Ordnungen finden Sie im Folgenden:

Links:

Die Promotionskommission besteht aus –

  • den beiden Gutachter/innen und mindestens zwei weiteren Hochschullehreinnen oder Hochschullehrern und einer promovierten akademischen Mitarbeiterin oder einem promovierten akademischen Mitarbeiter.
  • Von den vier Professor/innen der Promotionskommission müssen mindestens drei Mitglieder des Fachbereichs sein.
  • In fachlich begründeten Ausnahmefällen kann der Promotionsausschuss die Kommission auch im Verhältnis drei Professorinnen/Professoren: zwei promovierte akademische Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter zusammensetzen.
  • Betreuer/in einer Dissertation ist im Regelfall ein/e Hochschullehrer/in des Fachbereichs und gleichzeitg eine/r der beiden Gutachter/innen.
  • Eine/n weitere/en Gutachter/in bestellt der Promotionsausschuss im Benehmen mit der Doktorandin bzw. dem Doktoranden.
  • Mindestens eine/r der beiden Gutachter/innen muss hauptberuflich am Fachbereich lehren. Mindestens eine/r der beiden Gutachter/innen muss dem Fachgebiet der Dissertation angehören.
  • Berühren wesentliche methodische oder sachliche Aspekte der Dissertation ein Fachgebiet das hauptsächlich in einem anderen Fachbereich vertreten ist, soll der/die weiter begutachtende Hochschullehrer/in diesem Fachbereich angehören.

Vorschlag für die Zusammensetzung der Promotionskommission (bitte mit der fertigen Dissertation zusammen abgeben)

von  Frau / Herr: 

Vier Professorinnen/Professoren bzw. drei Professorinnen/Professoren und einer habilitierter Wissenschaftlerin/ einem Wissenschaftler

  1. Gutachter: Name, Vorname + E-Mail:
  2. Gutachter: Name, Vorname + E-Mail:
  3. Mitglied: Name, Vorname + E-Mail:
  4. Mitglied: Name, Vorname +  E-Mail:

undeinerpromoviertenakademischen Mitarbeiterin/einem promovierten akademischen Mitarbeiter

5. Mitglied: Name, Vorname +  E-Mail:

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